Newsletter einrichten & versenden ca. 11 Min. Lesezeit Aktualisiert: März 2026

Newsletter-Landing-Page erstellen

Eine eigene Landing-Page für deinen Newsletter ist mehr als ein Anmeldeformular auf einer Unterseite. Sie ist dein stärkstes Werkzeug, um gezielt Abonnenten zu gewinnen, besonders über Social Media, Werbung und Kooperationen. Dieser Guide zeigt dir, wie du eine Seite baust, die überzeugt, konvertiert und DSGVO-konform ist.

Ringo Dühmke, Autor bei Newsletter-Tipps.com
Ringo Dühmke Autor

Seit 2001 Online-Unternehmer und Gründer von Newsletter-Tipps.com. Ringo setzt E-Mail-Marketing seit 2003 als zentralen Kanal in seinen eigenen Projekten ein.

Warum eine eigene Landing-Page?

Ein Anmeldeformular am Ende eines Blogartikels arbeitet passiv: Es wartet darauf, dass ein Leser von selbst bis dahin scrollt. Eine Landing-Page für deinen Newsletter arbeitet aktiv. Du kannst sie direkt verlinken, in Social-Media-Bios einsetzen, in Kooperations-Beiträgen teilen oder per Anzeige bewerben. Der Besucher landet auf einer Seite mit einem einzigen Ziel, und das ist seine Anmeldung.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Ablenkungsfreiheit. Deine reguläre Website hat Navigation, mehrere Handlungsoptionen und unterschiedliche Inhalte. Eine Newsletter-Landing-Page hat genau eine Handlungsmöglichkeit: den Anmelde-Button klicken. Das allein erhöht die Conversion-Rate oft messbar.

Wann lohnt sich eine eigene Landing-Page? Sobald du deinen Newsletter aktiv bewerben willst, sei es über Instagram-Bio, LinkedIn-Posts, eine Podcast-Nennung, eine Kooperation oder Ads. Ohne eigene LP verlinkst du auf deine Startseite und hoffst, dass der Besucher selbst das Formular findet. Mit LP weißt du genau, wohin du schickst.

Landing-Page vs. eingebettetes Formular

Beides hat seinen Platz. Die Frage ist nicht, was besser ist, sondern was für welchen Traffic-Kanal sinnvoller ist.

Kriterium Landing-Page Eingebettetes Formular
Ablenkungsfreiheit Hoch (kein Menü, kein Sidebar) Gering (Website drumherum)
Direktverlinkung Ideal für Bio, Posts, Ads Umweg über Seitenlink
Conversion-Rate (kalter Traffic) Typisch 15–40 % Typisch 0,5–3 %
Für organischen Blog-Traffic Suboptimal (kein Kontext) Stark (thematischer Bezug)
Ohne eigene Website nutzbar Ja (Tool generiert URL) Nein (braucht Website)
SEO-Potenzial Gering (wenig Inhalt) Hoch (im Artikel eingebettet)

Die Antwort ist also nicht entweder/oder. Eine gut aufgestellte Newsletter-Strategie hat beides: eingebettete Formulare im Content und eine dedizierte Landing-Page für externen Traffic.

Der Aufbau: 8 Elemente einer starken Landing-Page

Eine Newsletter-Landing-Page folgt einer bewährten Struktur. Die Reihenfolge der Elemente ist dabei fast so wichtig wie ihr Inhalt: Was der Besucher zuerst sieht, entscheidet über Bleiben oder Abspringen.

1
Hero: Überschrift & Subheadline Above the Fold

Hauptversprechen des Newsletters in 1–2 Sätzen. Muss sofort klar machen, was der Abonnent bekommt.

2
Anmeldeformular Wichtigstes Element
deine@email.de
Jetzt anmelden →

Minimal: nur E-Mail-Feld. Formular mindestens einmal above the fold platzieren, ggf. unten auf der Seite wiederholen.

3
Social Proof & Vertrauen
4.800+
Leser
★★★★★
Bewertung
"Best Newsletter I read"
– Max M.

Abonnentenzahl, Testimonials, Logos bekannter Leser, Medienerwähnungen. Senkt die Einstiegshürde.

4
Newsletter-Vorschau / „Was dich erwartet"

Screenshot oder Mockup einer echten Ausgabe, oder Bullet-Liste mit konkreten Themen. Zeigt, was der Abonnent tatsächlich erhält.

5
Über den Autor / Absender

Kurzes Foto, Name und 1–2 Sätze Kontext. Wer schreibt hier und warum sollte man dieser Person zuhören?

6
Frequenz & Format-Details
Jeden Dienstag
5 Min. Lesezeit
Kostenlos

Wann erscheint der Newsletter? Wie lang ist er? Kostenlos oder Premium? Klare Erwartungen = weniger Abmeldungen nach der ersten Mail.

7
Datenschutz-Hinweis
Kein Spam. Jederzeit abmeldbar. Deine Daten werden gemäß unserer Datenschutzerklärung verarbeitet.

Pflichtangabe nach DSGVO. Direkt unter dem Formular-Button platzieren.

8
Zweites Formular am Seitenende Optional, aber empfohlen

Wer bis ans Ende scrollt, hat echtes Interesse. Ein zweites Formular fängt diese Gruppe auf. Besonders effektiv nach dem Autor-Abschnitt oder nach langen Inhalts-Aufstellungen.

Texten für die Landing-Page

Die Texte auf deiner Landing-Page leisten mehr als jedes Design-Element. Hier sind die vier Bereiche, auf die es ankommt, mit Beispielen aus der Praxis.

Überschrift: Das erste, was jeder liest

Die Überschrift muss in einem Satz sagen, was der Leser bekommt und warum es für ihn relevant ist. Kein generisches „Mein Newsletter", kein vages „Tipps rund um Marketing". Konkret, adressatengerecht, mit einem spürbaren Nutzen.

Schwache Überschriften

„Mein Marketing-Newsletter"
„Bleib auf dem Laufenden"
„Newsletter abonnieren"
„Aktuelle News aus der Branche"

Starke Überschriften

„Jeden Dienstag: 3 Dinge, die deinen Newsletter besser machen"
„Der kürzeste Weg von 0 auf 1.000 Abonnenten"
„Was E-Commerce-Profis wissen, das du (noch) nicht weißt"
„Wöchentlich: Rezepte, die in 30 Minuten fertig sind"

Bullet-Liste: Was der Abonnent bekommt

Unter der Überschrift folgt oft eine kurze Liste mit konkreten Versprechen. Diese Bullets müssen den Wert des Newsletters greifbar machen, nicht sein Format beschreiben.

Format-Beschreibung (schwach)

  • Wöchentlicher Newsletter
  • Artikel und Tipps
  • News aus der Branche
  • Kostenlos abonnieren

Nutzen-Beschreibung (stark)

  • 1 umsetzbarer Tipp, der weniger als 15 Min. braucht
  • Das Tool der Woche – kurz erklärt, sofort testbar
  • 1 Leser-Frage + meine ehrliche Antwort
  • Jeden Dienstag, in ca. 4 Minuten gelesen

Testimonials: Echte Stimmen überzeugen

Wenn du bereits Abonnenten hast, frag nach einem kurzen Statement. Es muss kein Roman sein. Ein einziger echter Satz von einer echten Person schlägt jeden Marketingtext. Bitte um Aussagen, die einen konkreten Nutzen beschreiben, nicht nur allgemeines Lob.

„Ich lese jeden Dienstag als erstes diesen Newsletter. Meistens setze ich mindestens einen Tipp direkt in der gleichen Woche um."

SM
Sandra M., Freelance-Designerin

„Seit ich diesen Newsletter lese, habe ich meine Öffnungsrate von 18 % auf 31 % gesteigert. Konkreter geht's kaum."

TK
Thomas K., Online-Händler

Landing-Page erstellen: Anleitung je Tool

Die gute Nachricht: Du brauchst kein externes Website-Tool. Alle gängigen Newsletter-Anbieter bieten einen integrierten Landing-Page-Builder. Die Seite wird auf einer URL des Anbieters gehostet, kann aber an eine eigene Domain weitergeleitet werden.

ML

MailerLite

Stärkster Landing-Page-Builder im Free-Bereich, viele Templates

Kostenlos testen →
  1. 1Im Dashboard unter „Sites" auf „Landing Pages" klicken, dann „Create new landing page".
  2. 2Aus der Template-Bibliothek ein passendes Newsletter-Template wählen. MailerLite bietet über 20 speziell für Newsletter-Anmeldungen optimierte Vorlagen.
  3. 3Im Drag-and-Drop-Editor Texte, Farben, Bilder und Felder anpassen. Alle Blöcke lassen sich hinzufügen, verschieben oder löschen.
  4. 4Unter „Settings" die Ziel-Gruppe (Liste), Double-Opt-in und die Bestätigungsseite nach erfolgreicher Anmeldung festlegen.
  5. 5Auf „Publish" klicken. Die Seite ist unter einer MailerLite-URL erreichbar. Unter „Domain settings" kann eine eigene Domain oder Subdomain verknüpft werden.
MailerLite ist die erste Wahl für Landing-Pages ohne Website. Der Editor ist intuitiv, die Templates sehen professionell aus und die Seiten lassen sich auch mit einer eigenen Domain verbinden, alles im kostenlosen Plan.
K

Kit (ConvertKit)

Schlanke, elegante Landing-Pages, besonders für Creator und Autoren

Kostenlos testen →
  1. 1Im Dashboard auf „Grow" → „Landing Pages & Forms" gehen und „Create new" wählen, dann „Landing Page" auswählen.
  2. 2Aus der Template-Bibliothek wählen. Kits Stärke sind klare, minimalistische Designs, die sehr gut auf die Anmeldung fokussieren.
  3. 3Texte, Bild und Formularfelder anpassen. Kit bietet einen einfacheren Editor als MailerLite, was schnelleres Arbeiten ermöglicht, aber weniger Gestaltungsfreiheit lässt.
  4. 4Unter „Settings" Incentive-E-Mail (Lead-Magnet-Auslieferung) einrichten und die Danke-Seite festlegen.
  5. 5Auf „Publish" klicken. Kit stellt eine eigene URL unter deinname.kit.com bereit. Eigene Domains lassen sich im Creator-Plan verknüpfen.
Kit hat keine EU-Server. Für DSGVO-Konformität sind Standard Contractual Clauses (SCCs) nötig. Für Creator, die ihren Newsletter monetarisieren wollen (bezahlte Abonnenten), ist Kit dennoch die stärkste Plattform.
B

Brevo

Landing-Pages im kostenpflichtigen Plan, EU-Server und DSGVO-konform

Kostenlos testen →
  1. 1Im Dashboard unter „Emails" → „Landing Pages" navigieren (ab Business-Plan verfügbar). Auf „Neue Landing Page" klicken.
  2. 2Template auswählen oder leer starten. Der Brevo-Editor funktioniert wie der E-Mail-Editor, inklusive responsiver Vorschau für Desktop und Mobil.
  3. 3Anmeldeformular-Block auf die Seite ziehen, Ziel-Liste auswählen und DOI aktivieren. Alle Formularfelder lassen sich konfigurieren.
  4. 4SEO-Einstellungen (Seitentitel, Meta-Beschreibung) und Danke-Seite konfigurieren.
  5. 5Veröffentlichen. Brevo hostet die Seite auf einer Brevo-Domain. Eine eigene Custom-Domain lässt sich über die Domain-Einstellungen im Konto verknüpfen.
Brevo bietet Landing-Pages erst ab dem Business-Plan (ab ca. 17 € / Monat). Für Landing-Pages im Gratis-Bereich ist MailerLite die bessere Wahl. Wenn du Brevo für E-Mails nutzt und Landing-Pages brauchst, kann eine WordPress-Seite mit Brevo-Formular-Einbettung die kostengünstigere Alternative sein.
GR

GetResponse

Umfangreicher Landing-Page-Builder, auch im Free Plan verfügbar

Kostenlos testen →
  1. 1Im Dashboard oben auf „Create" → „Landing Page" klicken. GetResponse bietet über 180 Templates in verschiedenen Kategorien.
  2. 2Template wählen und im Editor anpassen. GetResponse hat einen der leistungsstärksten Landing-Page-Editoren unter den Newsletter-Tools, mit Abschnitten, Blöcken und Elementen.
  3. 3Anmeldeformular konfigurieren: Ziel-Liste auswählen, Felder festlegen, Danke-Seite hinterlegen.
  4. 4Unter „SEO" Seitentitel und Beschreibung eintragen. Unter „Tracking" optional Google Analytics oder Facebook Pixel einbinden.
  5. 5Veröffentlichen auf einer GetResponse-URL oder, nach Domain-Verknüpfung, unter einer eigenen Adresse.
GetResponse bietet Landing-Pages bereits im Free Plan ohne Limit. Der Editor ist feature-reich und ermöglicht auch A/B-Tests für Landing-Pages, was für die Conversion-Optimierung sehr praktisch ist.

Eigene Domain einbinden

Die meisten Newsletter-Tools hosten deine Landing-Page standardmäßig unter einer eigenen Subdomain, z. B. youraccount.mailerlite.io oder youraccount.kit.com. Das funktioniert technisch einwandfrei, wirkt aber weniger professionell als eine eigene URL wie newsletter.deinedomain.de.

So bindest du eine eigene Domain ein

1

Subdomain anlegen

Richte bei deinem Domain-Anbieter (z. B. IONOS, Strato, Hetzner, all-inkl) eine Subdomain ein, z. B. newsletter.deinedomain.de. Das geht in der Regel im DNS-Verwaltungsbereich.

2

CNAME-Eintrag setzen

Erstelle einen CNAME-Eintrag, der die Subdomain auf die Ziel-URL des Newsletter-Tools zeigt. Der genaue Wert (z. B. domains.mailerlite.com) findest du in den Domain-Einstellungen deines Tools.

3

Domain im Tool bestätigen

Im Newsletter-Tool unter „Custom Domains" oder „Domain Settings" die eigene Adresse eintragen und verifizieren. Das Tool prüft, ob der CNAME-Eintrag korrekt gesetzt wurde. DNS-Änderungen können bis zu 24 Stunden brauchen.

4

Landing-Page der Domain zuweisen

Wenn die Domain verifiziert ist, kannst du sie in den Einstellungen deiner Landing-Page als Ziel-URL auswählen. Die Seite ist ab sofort unter deiner eigenen Adresse erreichbar, inklusive SSL-Zertifikat.

Eigene Domains sind bei MailerLite und GetResponse im Free Plan möglich. Kit und Brevo erfordern dafür einen bezahlten Plan.

Traffic auf die Landing-Page bringen

Eine gut gestaltete Landing-Page ohne Traffic bringt keine Anmeldungen. Diese Kanäle funktionieren zuverlässig:

Social-Media-Bio

Instagram, LinkedIn, TikTok, X (Twitter): Jede Plattform bietet ein „Link in Bio"-Feld. Das ist der direkteste Weg, Follower zu Abonnenten zu machen. Ergänze den Link in deinen Posts mit einem Hinweis wie „Link in Bio".

Newsletter-Kooperationen

Andere Newsletter-Betreiber in deiner Nische empfehlen gegenseitig ihre Listen. Der Traffic ist bereits stark vorqualifiziert, weil Leser von komplementären Newslettern kommen. Empfiehlungswert für die Conversion-Rate: sehr hoch.

Podcast-Nennungen

Wenn du als Gast in einem Podcast auftrittst oder selbst einen betreibst, nenne die Landing-Page-URL in der Shownotes und im Audio. Kurze, merkbare Adressen wie „newsletter.deinedomain.de" funktionieren besser als Tool-URLs.

E-Mail-Signatur

Ein Link zu deiner Newsletter-Landing-Page in der täglichen E-Mail-Signatur arbeitet dauerhaft im Hintergrund. Wer regelmäßig viele E-Mails schreibt, gewinnt so ohne aktiven Aufwand kontinuierlich neue Abonnenten.

Linktree / Linkbaum

Tools wie Linktree, Milkshake oder ein eigenes Link-in-Bio-Tool bündeln mehrere Links für Social Media. Platziere die Newsletter-Landing-Page dort an erster Stelle. Wer auf deinen Biolink klickt, sieht sie als erstes.

Social Ads

Meta Ads oder LinkedIn Ads direkt auf die Landing-Page schalten. Besonders effektiv mit einem starken Lead-Magneten als Angebot. Conversion-Tracking über das Facebook Pixel oder LinkedIn Insight Tag einrichten, bevor du Budget investierst.

Conversion optimieren

Die Landing-Page steht. Jetzt geht es darum, die Anmelderate kontinuierlich zu verbessern. Diese Stellschrauben haben den größten Effekt.

Lead-Magnet als Anmeldenanreiz

Der stärkste Hebel für mehr Anmeldungen ist ein konkreter sofortiger Mehrwert: eine Checkliste, ein Mini-Guide, ein Template, ein Kurs-Modul oder exklusiver Zugang zu einer Ressource. Der Lead-Magnet muss in direktem Bezug zum Newsletter-Thema stehen.

Checkliste (PDF) Mini-E-Book Swipe File / Templates Gratis-Kurs (5 Tage) Tool-Vergleichstabelle

Mobile First gestalten

Über 70 % des Social-Media-Traffics kommt von Mobilgeräten. Prüfe die Landing-Page im Mobilformat: Ist die Schrift groß genug? Passt der Button auf den Daumen? Lädt die Seite schnell? Bilder und Videos verlangsamen den Ladevorgang, was direkt Anmeldungen kostet.

A/B-Tests mit einer Variante

Ändere immer nur ein Element gleichzeitig: Überschrift, Button-Text, Bild oder Lead-Magnet. GetResponse und MailerLite bieten A/B-Tests für Landing-Pages. Warte mindestens 100 Besucher pro Variante, bevor du ein Urteil fällst.

Conversion-Rate tracken

Verknüpfe die Landing-Page mit Google Analytics 4 oder nutze das integrierte Tracking deines Tools. Wichtige Kennzahlen: Besucher, Anmeldungen, Conversion-Rate und Traffic-Quelle. Ohne Tracking weißt du nicht, was funktioniert.

Letzte Ausgaben verlinken

„Lies die letzte Ausgabe" ist einer der überzeugendsten Vertrauensbeweise. Wer vor der Anmeldung sehen kann, was er bekommt, meldet sich mit größerer Überzeugung an. Verlinke 2–3 Ausgaben-Archive oder zeige einen Screenshot.

Checkliste vor dem Live-Gang

Bevor du die URL deiner Landing-Page öffentlich teilst, geh diese Checkliste durch. Einige Punkte klingen offensichtlich, aber unter dem Druck des Fertigstellens werden sie gerne übersehen.

Überschrift klar & konkret: Nutzen sofort erkennbar, kein generisches „Newsletter abonnieren".
Formular oben sichtbar: Mindestens ein Formular ohne Scrollen erreichbar (above the fold).
Formular getestet: Mit einer eigenen E-Mail-Adresse den kompletten Anmeldeprozess inklusive DOI durchlaufen.
Double-Opt-in aktiv: DOI eingeschaltet und Bestätigungs-E-Mail empfangen & geklickt.
Datenschutz-Link vorhanden: Link zur Datenschutzerklärung direkt beim Formular.
Danke-Seite eingerichtet: Nach Anmeldung erscheint eine eigene Bestätigungsseite mit klarer Handlungsaufforderung.
Mobilansicht geprüft: Seite auf Smartphone getestet, Button und Formular gut bedienbar.
Lead-Magnet-Auslieferung: Falls ein Lead-Magnet versprochen wird: Auslieferung automatisch nach Bestätigung funktioniert.
Willkommens-E-Mail aktiv: Erste automatische E-Mail nach der Bestätigung vorhanden und versendet.
URL kopierbar & korrekt: Die Landing-Page-URL ist sauber, kurz und funktioniert ohne Fehler.
Social-Media-Preview: OG-Bild und Seitentitel für die Vorschau beim Teilen auf Social Media gesetzt.
Tracking eingerichtet: Analytics-Code aktiv, um Besucher und Anmeldungen messen zu können.

Mein Rat: Perfektionismus blockiert. Eine Landing-Page, die heute live ist und „gut genug" ist, gewinnt mehr Abonnenten als eine perfekte Seite, die in zwei Wochen fertig wird. Starte mit einer einfachen Version und optimiere auf Basis echter Daten, nicht auf Basis von Vermutungen.

Häufige Fragen zur Newsletter-Landing-Page

Brauche ich eine eigene Website, um eine Landing-Page zu haben?

Nein. MailerLite, Kit und GetResponse hosten deine Landing-Page auf ihrer eigenen Infrastruktur. Du bekommst eine URL, die du sofort teilen kannst, ohne Domain, ohne Hosting und ohne WordPress. Wenn du eine eigene Domain hast, kannst du sie optional verknüpfen. Wenn nicht, funktioniert die Tool-URL genauso.

Wie lang sollte eine Newsletter-Landing-Page sein?

Es gibt keine feste Länge. Als Faustregel gilt: Kalt-Traffic (Besucher, die dich noch nicht kennen) braucht mehr Überzeugungsarbeit und damit mehr Seiteninhalt. Warm-Traffic (Follower, die schon von dir wissen) kann mit einer sehr kurzen Seite konvertieren. Für den Start empfehle ich eine mittellange Seite: Hero mit Formular, 3–5 Bullet-Points, ein kurzes Autor-Statement, optionales Testimonial, zweites Formular am Ende. Das deckt die meisten Szenarien ab.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Newsletter-Landing-Page?

Das hängt stark vom Traffic-Kanal ab. Aus Social-Media-Bio-Klicks sind 10–25 % realistisch und gut. Bezahlter Ads-Traffic liegt oft bei 15–40 %, wenn Anzeige und Landing-Page thematisch gut zusammenpassen. Traffic aus Newsletter-Kooperationen kann bis zu 50 % Conversion-Rate erreichen, weil er schon hoch vorqualifiziert ist. Kalter SEO-Traffic liegt typischerweise unter 5 %. Eine Landing-Page unter 5 % insgesamt sollte überarbeitet werden.

Kann ich für verschiedene Kanäle unterschiedliche Landing-Pages erstellen?

Ja, und das kann sich lohnen. Eine Landing-Page speziell für Instagram-Follower spricht anders als eine für LinkedIn-Leser. Mit einer UTM-Parameter-Struktur kannst du außerdem messen, welcher Kanal die meisten Anmeldungen bringt, auch wenn alle auf dieselbe Seite zeigen. Alle hier genannten Tools erlauben mehrere Landing-Pages ohne Limit.

Welches Tool empfiehlst du für den Start ohne eigene Website?

MailerLite ist die stärkste Wahl für alle, die schnell eine kostenlose, schön gestaltete Landing-Page brauchen, ohne eigene Website und ohne viel technischen Aufwand. Der Landing-Page-Builder ist intuitiv, die Templates sehen professionell aus, und eigene Domains lassen sich auch im Free Plan verknüpfen. Wer als Creator seinen Newsletter auch monetarisieren möchte, sollte zusätzlich einen Blick auf Kit werfen.
Ringo Dühmke, Gründer von Newsletter-Tipps.com

Ringo Dühmke

Gründer & Autor

Ringo Dühmke ist seit 2001 als Online-Unternehmer aktiv und nutzt E-Mail-Marketing seit 2003. Er hat die Entwicklung der Branche von einfachen Mailinglisten bis zu den KI-gestützten Automationen von heute aus erster Hand miterlebt. Als Gründer von Newsletter-Tipps.com testet er die gängigen Newsletter-Tools selbst, bewertet sie nach praxisnahen Kriterien und schreibt Anleitungen, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Marketern weiterhelfen.

Newsletter-Tipps.com Online-Unternehmer seit 2001 E-Mail-Marketing seit 2003

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